Moralische Panik in Dänemark: Wenn islamische Werte die dänische moralische Verkommenheit herausfordern
(Übersetzt)
Nachricht:
In den letzten Tagen wurden Muslime in Dänemark scharf kritisiert, weil sie auf Social-Media-Plattformen islamische Erinnerungen bezüglich der jährlichen Schulabschlussfeiern geteilt haben, die oft mit Geschlechtervermischung, Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit und obszönem Verhalten einhergehen. Die Posts gratulierten den Absolventen und rieten jungen Muslimen, sich von Praktiken fernzuhalten, die mit der islamischen Moral unvereinbar sind.
Dies löste eine heftige Reaktion von dänischen Politikern und Medienleuten aus, mit Vorwürfen des "Extremismus" und der "sozialen Kontrolle", bis hin zur Bedrohung beruflicher Existenzen. Politiker, darunter der Integrationsminister, kritisierten Muslime dafür, dass sie die dänische Trinkkultur nicht annehmen, und behaupteten, sie sei "Teil unserer Werte".
Kommentar:
Die Empörung über einen einfachen islamischen Ratschlag offenbart mehr über die dänischen Politiker als über die Muslime. Was die politische Klasse und die Medien aufbrachte, war weder Hass, Aufstachelung noch Zwang, sondern eine moralische Sichtweise, die im Islam verwurzelt ist und gesellschaftliche Normen in Frage stellt und Muslimen rät, sich nicht an freiwilligen Feiern zu beteiligen. Allein dies wurde als inakzeptabel angesehen und kriminalisiert.
Das ist der Kern des liberalen Säkularismus: Er toleriert alle Meinungen, außer denen, die aus himmlischen Quellen stammen und seine Grundlagen in Frage stellen. Wenn Muslime einfach ihren Glauben zum Ausdruck bringen, dass Alkohol und Geschlechtervermischung falsch sind, fällt die Maske der Toleranz. Die freie Meinungsäußerung wird zu einem Privileg säkularer Stimmen allein. Die übrigen müssen von Regierungsbeamten assimiliert oder zum Schweigen gebracht werden. Das Ziel ist einfach: Unzüchtiges Verhalten ist heilig, und Trunkenheit ist ein heiliger dänischer Wert, obwohl Alkoholkonsum laut vielen Experten und Berichten ein großes Problem unter dänischen Jugendlichen darstellt, die den europäischen Rekord im Alkoholkonsum unter Jugendlichen halten. Doch die Politiker selbst, die junge Muslime angreifen, weil sie vor Trunkenheit warnen, haben zwanzig Monate lang geschwiegen, während sich der Völkermord in Gaza abspielte. Wo war ihre Empörung, als Kinder abgeschlachtet wurden? Wo waren ihre moralischen Predigten, als Krankenhäuser bombardiert und ganze Familien unter Trümmern begraben wurden? Ihr Schweigen ist beredter als ihre selektive Empörung.
An alle jungen muslimischen Absolventen dieses Jahres: Wir gratulieren euch von ganzem Herzen. Nicht nur zu eurem akademischen Erfolg, sondern auch zu eurer Standhaftigkeit in eurer islamischen Identität inmitten des enormen gesellschaftlichen Drucks. Ihr seid der Stolz dieser Nation. Eure Weigerung, euch unmoralischen Normen zu beugen, ist keine Rückständigkeit, sondern ein Prinzip, Mut und eine dringende Notwendigkeit. Schämt euch niemals für den Islam, ihr seid nicht allein, die ganze Nation ist mit euch. Lasst euch nicht von ihren Drohungen und ihrem Spott beeinflussen, denn sie sind Zeichen ihrer Schwäche, nicht eurer. Bleibt standhaft, interagiert weise und selbstbewusst mit der Gesellschaft und tragt euren Islam mit Würde. Schließlich erinnern uns diese Ereignisse erneut daran, dass der Islam nicht nur ein persönlicher Glaube ist, sondern eine integrierte Lebensweise. Es ist an der Zeit, hart für ein politisches System zu arbeiten, das unsere Werte schützt und unsere Überzeugungen zum Ausdruck bringt; ein Staat, der den Islam als Barmherzigkeit für die Menschheit verkörpert, dieses System ist das Kalifat nach dem Vorbild des Prophetentums.
Geschrieben für das Medienbüro der Zentralen Parteizentrale von Hizb ut-Tahrir
Ibrahim Al-Atrash