Die Geschichte ruft Pakistans Armee: Es ist Zeit für eine echte islamische Führung
(Übersetzt)
Die Nachricht:
Der Angriff in Pahalgam im April 2025, bei dem Bewaffnete 26 Zivilisten töteten und weitere verletzten, hat Kaschmir erneut in den Mittelpunkt einer komplexen ideologischen politischen Situation gerückt. Während die Behörden sofort die Verantwortung von von Pakistan unterstützten bewaffneten Gruppen betonten, wurde der Vorfall schnell politisiert und in die umfassenderen Narrative integriert, die Narendra Modis Herrschaft seit mehr als einem Jahrzehnt geprägt haben: ein Konflikt zwischen einem hinduistischen Nationalstaat und seinen vermeintlichen Feinden im In- und Ausland.
Kommentar:
Die jüngste militärische Auseinandersetzung zwischen Pakistan und Indien an der Kontrolllinie in Kaschmir hat die zunehmende Fragilität des geopolitischen Gleichgewichts verdeutlicht. Indische Fehlschläge und ausgeklügelte pakistanische Gegenangriffe haben Schwächen in den militärischen Fähigkeiten Indiens aufgedeckt, was Indien dazu veranlasste, einen Waffenstillstand anzustreben. Dies ist nicht nur ein taktischer Sieg für Pakistan, sondern auch eine potenzielle strategische Chance. Seit Jahrzehnten investiert Pakistan mit Hilfe von Parteien wie China in moderne Militärtechnologie und entwickelt seine Fähigkeiten weiter.
Im Gegenzug verließ sich Indien auf veraltete Technologien, obwohl es kürzlich von westlichen Partnern wie Frankreich, der jüdischen Entität und Amerika aktualisiert wurde. Der Angriff entsprach voll und ganz der Erzählung, die die regierende Bharatiya Janata Party während ihrer Regierungsjahre verfestigt hatte. Für die Modi-Regierung waren die Täter nicht nur Terroristen, sondern Symbole eines größeren Feindes, nämlich des Islam und der Muslime. Ohne umfassende Ermittlungen abzuwarten, beschuldigte sie in Pakistan ansässige Gruppen und nannte Lashkar-e-Taiba und ihre angebliche militante Organisation, die Widerstandsfront. Trotz der Leugnung der Verantwortung durch die Widerstandsfront und des Fehlens stichhaltiger Beweise war die Erzählung bereits etabliert. Die Bharatiya Janata Party, die seit langem darin geübt ist, nationale Krisen in politisches Kapital zu verwandeln, hat das Massaker von Pahalgam in ihre politische Vision von "Hindu Rashtra" integriert.
Die Eröffnung des Ram-Tempels in Ayodhya war der Höhepunkt von Jahrzehnten sektiererischer Politik. Es war auch ein klares Signal: In dem von Modi geführten Indien wird der hinduistische Staat anerkannt, während andere Religionen mit Argwohn betrachtet werden. Seit der Aufhebung von Artikel 370 im Jahr 2019 wurde Kaschmir seine Unabhängigkeit entzogen und unterliegt einer umfassenden administrativen und militärischen Kontrolle durch die indische Regierung.
Was früher eine Region war, die von islamischer Gerechtigkeit und Barmherzigkeit regiert wurde, ist heute faktisch eine Militärzone, die von Neu-Delhi aus regiert und von nationalistischen Ambitionen geprägt wird. Infrastrukturprojekte wie die neue Eisenbahnbrücke, die Kaschmir mit dem indischen Festland verbindet, werden als Symbole des Fortschritts dargestellt. Tatsächlich stellen diese Entwicklungen jedoch eine Besetzung und keine Integration dar. Willkürliche Verhaftungen, Internetsperren, erzwungene Landnahmen und rechtliche Repression sind in der Region zu gängigen Regierungsinstrumenten geworden. Sicherheit wird auf Kosten des Vertrauens angestrebt, und jeder neue Vorfall wird zu einer Rechtfertigung für weitere Repressionen und zu einem Beweis für deren Ineffektivität. Dies spiegelt genau die Taktiken wider, die die jüdischen Streitkräfte seit Jahrzehnten gegen die Palästinenser anwenden.
Die Folgen des Angriffs gehen auch über Kaschmir hinaus. Kurz darauf ging die Modi-Regierung dazu über, einen wesentlichen Teil des Indus-Wasservertrags auszusetzen, der seit 1960 einen Eckpfeiler der indisch-pakistanischen Diplomatie darstellt. Die Androhung, den Wasserfluss nach Pakistan einzuschränken, ist sowohl symbolisch als auch strategisch. Sie signalisiert nicht nur eine Vergeltungsmaßnahme, sondern auch die Bereitschaft, gemeinsame Ressourcen als Waffen in politischen Spielereien einzusetzen.
Die pakistanische Elite betrachtet Amerika weiterhin als einen unverzichtbaren Verbündeten, aber die Realität zeigt, dass Amerika zunehmend auf Indien als wichtigen strategischen Partner in Asien setzt. Dies ist nicht nur auf wirtschaftliche und militärische Erwägungen zurückzuführen, sondern auch auf Indiens Rolle in Amerikas Strategie zur Eindämmung Chinas. Pakistan scheint zwischen den Interessen der Weltmächte gefangen zu sein; einerseits das Streben nach amerikanischer Unterstützung, andererseits eine wachsende chinesische Zusammenarbeit durch den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor und militärische Beziehungen.
Pakistan steht an einem historischen Scheideweg: Entweder bleibt es ein Werkzeug in den Strategien der Großmächte oder es übernimmt die Kontrolle über sein Schicksal und erhebt den Status der islamischen Nation. Die Befreiung Kaschmirs und die Befreiung von der Abhängigkeit von Amerika sind der Schlüssel zu dieser strategischen und prinzipiellen Transformation. Die gegenwärtigen globalen Turbulenzen sind nicht nur eine Bedrohung, sondern eine goldene Gelegenheit für islamische Führung und Transformation. Pakistan sollte nicht den Status quo oder einen Waffenstillstand anstreben, sondern einen historischen Schritt unternehmen, indem es ganz Kaschmir befreit, sich die Kontrolle über seine lebenswichtigen Ressourcen sichert und somit die Führung in einer volatilen Weltordnung übernimmt. Dies ebnet den Weg für eine neue Ära, in der Pakistan eine zentrale Rolle bei der Errichtung des Kalifats spielt. Dies ist eine tiefgreifende, prinzipielle Vision, die nicht nur militärische Stärke und politische Führung erfordert, sondern auch den politischen Willen, die bestehende Weltordnung herauszufordern. Es ist an der Zeit, dass Pakistan Modis Vision einer "hinduistischen Nation" ein Ende setzt, indem es sich mit den zentralasiatischen Staaten zusammenschließt, ganz Kaschmir befreit und auf den Trümmern des Ram-Tempels und der Vision der hinduistischen Nation das Kalifat errichtet.
Geschrieben für das Medienbüro der Zentralen Parteivereinigung von Hizb ut-Tahrir
Muheeb Abdullah