Damaskus führt ruhige Gespräche mit dem jüdischen Staat!
Die Nachricht:
Der US-Sondergesandte für Syrien, Thomas Barak, sagte in einem Interview mit Al Jazeera: Die derzeitige syrische Regierung führt ruhige Gespräche mit dem jüdischen Staat über alle Themen. Barak meinte, dass die Regierung des syrischen Präsidenten Ahmad al-Schara keinen Krieg mit dem jüdischen Staat wolle, und forderte in seinem Gespräch mit Al Jazeera, der neuen syrischen Regierung eine Chance zu geben. Es ist erwähnenswert, dass die derzeitige US-Regierung Damaskus gegenüber offen ist, insbesondere nach dem Treffen der Präsidenten Donald Trump und Ahmad al-Schara in der saudischen Hauptstadt Riad am 13. Mai. (Al Jazeera, 27.06.2025, bearbeitet)
Kommentar:
Es gibt viele Nachrichten über Gespräche zwischen der Regierung von Ahmad al-Schara und dem jüdischen Staat, der das Land der Himmelfahrt und der Wunder an sich gerissen hat, und wie der US-Sondergesandte sie als ruhige Gespräche bezeichnete, und es gab keine Ablehnung dieser Nachrichten durch die Regierung von al-Schara. Es gab sogar frühere Erklärungen von Ahmad al-Schara selbst, die die Richtigkeit dessen bestätigen, was die Medien über Gespräche zwischen den beiden Parteien berichten. Er erklärte am 31.05.2025, wie von Arabi21 berichtet, dass sein Land und der jüdische Staat "gemeinsame Feinde haben und dass die Zeit der Explosionen, Bombardierungen und unnötigen Rache aufhören muss und wir eine wichtige Rolle in der regionalen Sicherheit spielen können". Al Jazeera berichtete auch am 28.06.2025 über eine Aussage des Außenministers des jüdischen Staates, dass "wenn es eine Chance gäbe, ein Friedensabkommen oder eine Normalisierung mit Syrien zu unterzeichnen, unter der Bedingung, dass die Golanhöhen bei uns bleiben, wäre dies positiv für die Zukunft Israels", und der jüdische Kanal i24 News berichtete unter Berufung auf eine informierte syrische Quelle, dass der jüdische Staat und Syrien vor Ende des Jahres 2025 ein Friedensabkommen unterzeichnen werden, das die Beziehungen zwischen den beiden Ländern vollständig normalisiert.
Der Abschluss eines Friedensabkommens mit Juden, egal aus welchen Gründen und unter welchen Umständen, ist ein großer Verrat. Der Abschluss eines Abkommens mit ihnen, während sie seit fast zwei Jahren einen Völkermord in Gaza verüben, und bis vor kurzem ihre Flugzeuge den Libanon beschossen und seinen Süden zerstörten, und ihr Krieg gegen den Iran, die Ermordung von Wissenschaftlern und Militärführern und die Zerstörung von Gebäuden über den Köpfen ihrer Bewohner und die Zerstörung der Ressourcen der Nation, von Nuklearanlagen und anderen, ist ein noch größeres Verbrechen und Verrat. Sogar Syrien selbst ist den Angriffen der Juden nicht entgangen, da sie die Kampfflugzeuge und Waffenlager zerstört haben und dem neuen Regime nichts übrig gelassen haben. Wie kann al-Schara also überhaupt daran denken, Gespräche mit diesen Kriminellen zu führen, vor deren Übel weder Menschen, noch Bäume, noch Steine sicher sind?! Und wie immer wollen die Juden Frieden, ohne auf etwas zu verzichten, sondern die andere Partei soll ihnen Zugeständnisse machen! Sie fordern, dass die Golanhöhen unter ihrer Kontrolle bleiben, als Preis für den Abschluss eines Friedensabkommens mit Syrien. Wird al-Schara dieses Verbrechen akzeptieren? Der Abschluss eines Abkommens mit den Mördern der Propheten ist religiös verboten, selbst wenn die Golanhöhen an ihre Bevölkerung zurückgegeben werden, da sie das Land der Himmelfahrt und der Wunder besetzen. Die einzige Maßnahme, die gegen sie ergriffen werden muss, ist die Ausrufung des allgemeinen Aufrufs gegen sie und die Öffnung der Fronten mit ihnen von allen Seiten, um ganz Palästina zu befreien und es von ihrer Korruption und Verderbnis zu säubern.
Es ist wirklich beschämend für diejenigen, die einst die Anwendung der Scharia forderten, dass sie nun Treffen und Gespräche mit den Feinden der Nation, den Amerikanern und Juden, abhalten, um eine friedliche Einigung mit ihnen zu erzielen, wo sie doch in der jüngsten Vergangenheit das verbrecherische Regime von Baschar verteidigten und es mit chemischen und nicht-chemischen Waffen versorgten, um Syrien zu zerstören und das Blut seines Volkes zu vergießen. Wie kann Ahmad al-Schara all dies vergessen und sich damit abfinden, heute eine Marionette in ihren Händen zu sein?! Die Juden wollen keinen Frieden, sondern Wächter, die ihnen die Grenzen sichern, und Sklaven, die ihr Volk für sie töten! Und wenn das geschieht, was ist dann der Unterschied zwischen Ahmad al-Schara und al-Assad?!
Geschrieben für den Mediendienst des Zentralen Medienbüros von Hizb ut-Tahrir
Muhammad Abu Hischam