Arabische Herrscher verteidigen schamlos die Existenz amerikanischer Militärstützpunkte am Golf!
Die Nachricht:
Mohammed bin Zayed Al Nahyan, der Staatspräsident, drückte die Ablehnung der VAE gegenüber jeglichen Angriffen aus, die die Sicherheit und das Wohlergehen Katars bedrohen. Dies geschah während eines Telefongesprächs mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, einen Tag nach einem iranischen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Al Udeid. (Emirate71, 25.06.2025)
Kommentar:
Es ist zum Kotzen, wie verbissen die muslimischen Herrscher danach streben, ihren Herren im Westen zu gefallen, indem sie ihre militärische Präsenz in unseren Ländern (d. h. die Besatzung) rechtfertigen.
Die Anbiederung der Herrscher von Katar und den VAE an Amerika trotz ihrer Abhängigkeit von Großbritannien wurde in dem Buch "Politische Konzepte" der Hizb ut-Tahrir erläutert, in dem die Art der Beziehung zwischen Amerika einerseits und den arabischen Herrschern, der jüdischen Entität, Großbritannien und den übrigen Staaten wie Frankreich andererseits im Nahen Osten erläutert wurde:
"Ebenso ist es Amerika gelungen, seinen Einfluss zusammen mit dem britischen Einfluss in allen Golfstaaten, im Jemen und in Jordanien massiv auszubauen. Außerdem konnte es den britischen und französischen Einfluss in den nordafrikanischen Staaten und in der Türkei verdrängen. Damit ist Amerika der eigentliche Hegemon über die mehr als vierundzwanzig Staaten der Region Naher Osten, während Großbritannien gezwungen ist, Amerika hinterherzulaufen, um einige Krümel zu ergattern und es hinter den Kulissen zu beunruhigen, ohne es zu wagen, wie früher, eigene Projekte öffentlich zu präsentieren, die mit den amerikanischen Projekten in der Region konkurrieren. Damit kann man sagen, dass der offene Konflikt zwischen den beiden Staaten im späten letzten Jahrhundert und bis heute beendet ist und sich in eine Form der Beteiligung und der Geschäfte verwandelt hat, wobei Amerika als erster Führer der Region gekrönt wurde, der das große Geschäft macht, während Großbritannien die Rolle der Zofe übernimmt, um im Rampenlicht zu bleiben. Die Fähigkeit Großbritanniens oder gar der gesamten Europäischen Union, der Region Lösungsprojekte aufzuzwingen, ist schwach; deshalb sehen wir, dass Großbritannien und die Staaten der Europäischen Union die amerikanischen Projekte aufgreifen und sich in ihnen bewegen. Und Großbritannien kann nichts tun, und auch die Europäische Union kann nichts tun, ohne eine aktive Rolle Amerikas. Dennoch kann man nicht sagen, dass die Rolle Großbritanniens in der Region beendet ist, sondern dass sein (Gefühl) der Größe und dass es ein großer Staat ist, immer noch vorhanden ist und dass seine politische List nicht erloschen ist. Ebenso (atmen) seine übrigen Agenten noch, d. h. die Macht Großbritanniens ist immer noch latent vorhanden und bewegt sich von Zeit zu Zeit.
Was Frankreich betrifft, so kämpft es immer noch darum, etwas Einfluss in Algerien, Tunesien und im Libanon zu haben, da es in diesen Staaten eine Reihe von Intellektuellen mit französischer Kultur gibt, nachdem es seinen Einfluss in Marokko und Mauretanien vollständig verloren hat.
Was (Israel) betrifft, so hat es seine Politik an die amerikanischen Interessen angepasst und sich vollständig in diese integriert, insbesondere in den Tagen der Neokonservativen in der Regierung von Bush jr., und es hat die Welle der Verteidigung mit Wärme und Schnelligkeit mitgeritten, so dass Amerika seinen Status als große Regionalmacht in der Region bewahrt hat und die Verteidigung der Existenz (Israels) als Verteidigung Amerikas selbst betrachtet wurde, und es blieb das verwöhnte Kind, das sein Vater nicht verärgern will.
Was die Herrscher der arabischen Länder betrifft, so sind sie in ihrem Dienst an Amerika bis zur Knechtschaft gegangen und haben damit das letzte Quäntchen Glaubwürdigkeit bei ihren Völkern verloren, so dass ihre Herren sie verachtet und sie immer weiter gedemütigt und immer mehr Zugeständnisse gefordert haben, und sie haben sich damit in leicht austauschbare Werkzeuge in den Händen ihrer Feinde verwandelt, wie es mit Saddam geschehen ist, und wie es vielleicht mit anderen von ihnen geschehen wird, und sie haben damit die Unterstützung ihrer Völker verloren und sind dank der Unterstützung ihrer Herren und unter der Gnade dieser Herren an der Macht geblieben. Ihre Lage ist also schwieriger als zuvor, denn sie befinden sich zwischen zwei Feuern: dem Feuer ihrer Völker und dem Feuer ihrer Herren, so dass sie sich zwischen dem Hammer ihrer Völker und dem Amboss ihrer Herren befinden. Damit ist die Region Naher Osten eine Region, die jeden Moment explodieren kann und ein großes Potenzial für die Geburt eines echten islamischen Staates hat, dessen Wehen bereits deutlich sichtbar sind". Zitat Ende
Ja, die Region kann trotz aller Bemühungen Amerikas, alle Akten zur Einstellung oder Entfachung des Krieges zwischen Juden und den verschiedenen Parteien, einschließlich des Iran, in der Hand zu halten, erneut explodieren. Das liegt daran, dass es den Juden nicht gelungen ist, sich in die muslimischen Einwohner der Region zu integrieren, und weil sich die Wahrheit über die jüdische Entität als ein Papiertiger ohne westliche und amerikanische Unterstützung herausgestellt hat.
Die eigentliche Frage, die bleibt, ist: Was müssen die Muslime tun, um sich von den Fesseln der Knechtschaft gegenüber dem Westen und seiner direkten Besetzung unserer Länder zu befreien, auch wenn diese unter beschönigenden Bezeichnungen verborgen ist? Was müssen die Muslime tun, um die Herrscher loszuwerden, die ihre Macht an sich gerissen haben, und um den wahren islamischen Staat zu errichten?
Allah, der Erhabene, sagte: ﴿DER BAU, DEN SIE ERRICHTET HABEN, WIRD IMMER EIN ZWEIFEL IN IHREN HERZEN BLEIBEN, ES SEI DENN, IHRE HERZEN ZERREISSEN, UND ALLAH IST ALLWISSEND UND WEISE﴾.
Verfasst für den Mediendienst des Zentralen Medienbüros von Hizb ut-Tahrir
Nizar Jamal