Pressemitteilung
Von der Polizei begangene Morde: Eine kapitalistische Denkweise, die von Brutalität und Straflosigkeit geprägt ist
(Übersetzt)
Drei Polizisten in Kenia wurden wegen Mordes an einem 31-jährigen Blogger angeklagt, der Anfang des Monats in Polizeigewahrsam gestorben war. Der Tod von Albert Ogwang hat in Kenia Wut ausgelöst, wo Proteste stattfanden, um Gerechtigkeit zu fordern.
Hizb ut-Tahrir/Kenia möchte Folgendes hervorheben:
Die Sicherheitsbehörden unter jedem säkularen liberalen Regime, wie z. B. Kenia, sind eine Erweiterung eines kolonialen Systems, das von den Briten genutzt wurde, um die Bevölkerung zu kontrollieren und die Opposition zu unterdrücken. In den 1950er Jahren, als die Kenianer begannen, ihr Recht auf Selbstverwaltung geltend zu machen, verhafteten die Polizei und andere britische Sicherheitsbehörden Zehntausende von ihnen, und über tausend wurden gehängt. Die Polizeikräfte scheinen das einfache Volk als potenzielle Bedrohung für die herrschende Verwaltung zu betrachten, eine Vorgehensweise, die ursprünglich zur Durchsetzung der Kolonialherrschaft und nicht zu ihrem Schutz entwickelt wurde.
Ideologisch gesehen heiligen säkulare liberale Regime Eigeninteresse und Nutzen über das Leben und Eigentum des Menschen, was Korruption, Straflosigkeit und die Beschlagnahmung des Staates zu einer politischen Regel macht. Vor diesem Hintergrund sind die von staatlichen Stellen ungestraft begangenen Tötungen das einzige Mittel, um jede abweichende Stimme oder Bemühungen zur Aufdeckung umfassender Korruption einzudämmen. Es sollte beachtet werden, dass die von staatlichen Stellen praktizierte Brutalität und Folter ein globales Phänomen ist und nicht auf Kenia beschränkt ist.
Wir bekräftigen, dass das Leben von Menschen, oder besser gesagt aller Lebewesen, heilig ist und einen absoluten Schutz durch den Staat ohne Angst oder Bevorzugung verdient. Im Islam ist der Schutz des menschlichen Lebens von größter Bedeutung und gilt als heiliges Gut von Gott dem Allmächtigen. Der Islam betont die Unantastbarkeit des Lebens, verbietet seine unrechtmäßige Auslöschung und gebietet die Bewahrung und Würde aller Menschen.
Wir bekräftigen, dass unter dem Kalifat nach dem Vorbild des Prophetentums, das bald mit Allahs Erlaubnis errichtet werden wird, die Polizeikräfte für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, die Durchsetzung der Gesetze und die Aufklärung von Verbrechen verantwortlich sein werden. Folter ist absolut verboten, und jeder Polizist, der wegen Körperverletzung oder Folter gegen eine Person, ob Muslim oder Nicht-Muslim, verurteilt wird, wird zur Rechenschaft gezogen. Dementsprechend werden sich die Polizeikräfte voll und ganz der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung und damit dem Schutz des Lebens und Eigentums der Untertanen verpflichtet fühlen.
Shabani Mwalimu
Medienbeauftragter von Hizb ut-Tahrir
in Kenia