Wie die muslimischen Herrscher Gaza für Diplomatie und Geschäfte im Stich ließen!
(Übersetzt)
Die Nachricht:
Der indonesische Präsident Prabowo Subianto forderte einen sofortigen Waffenstillstand zwischen dem jüdischen Staat und der Hamas sowie eine Deeskalation zwischen dem Staat und dem Iran. Während seines Treffens mit dem singapurischen Premierminister Lawrence Wong betonte Prabowo die Bedeutung einer friedlichen Lösung durch Diplomatie. Er äußerte sich zutiefst besorgt über die menschlichen Verluste in Gaza und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten. Er ging auch auf die Krise in Myanmar ein und bekräftigte das Engagement der ASEAN für die Umsetzung des Fünf-Punkte-Konsenses zur Beendigung der Gewalt und zur Förderung eines umfassenden Dialogs. Indonesien und Singapur bekräftigten ihre Einigung, die friedliche Beteiligung in Myanmar, die Förderung der regionalen Stabilität und die humanitären Bemühungen weiterhin zu unterstützen. (Quelle)
Kommentar:
Seit Ausbruch des Krieges gegen Gaza im Jahr 2023 hat die indonesische Regierung die palästinensische Frage lediglich als politische Rhetorik behandelt, ohne echte und konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Tatsächlich dauerten die Handelsbeziehungen zwischen Indonesien und dem jüdischen Staat ohne Unterbrechung an.
Diese Haltung ähnelt den Reaktionen einer Reihe arabischer muslimischer Herrscher, die Interesse an der palästinensischen Frage vortäuschen und öffentliche Verurteilungen gegen zionistische Praktiken aussprechen, aber keine ernsthaften Schritte unternehmen, um die Massaker an ihren muslimischen Brüdern in Palästina zu stoppen.
Noch bedauerlicher ist, dass diese Herrscher eine zunehmende Annäherung an die Vereinigten Staaten gezeigt haben, indem sie den US-Präsidenten Trump im Mai 2025 herzlich empfingen und Versprechen über riesige Investitionen ankündigten. Dies ist ein sehr besorgniserregender Umstand, da die Vereinigten Staaten der wichtigste Unterstützer des jüdischen Staates sind und darauf achten, ihn mit Waffen zu versorgen, die zur Tötung von Zivilisten in Gaza eingesetzt werden.
Als der Iran von dem jüdischen Staat angegriffen wurde, verharrten die benachbarten islamischen Länder in einer Zuschauerposition. Einige beteiligten sich in einigen Fällen sogar an Bemühungen, iranische Raketen in Zusammenarbeit mit zionistischen und amerikanischen Streitkräften abzufangen.
Die iranische Reaktion hätte der Auslöser für eine breitere islamische Solidarität sein sollen, um das Bündnis des jüdischen Staates mit Amerika zu schwächen. Aber leider wurde diese Chance aufgrund der Blindheit dieser Regierungen gegenüber der Wahrheit verpasst.
Bis sich das säkulare politische Gesicht der islamischen Länder in Richtung eines echten islamischen Ansatzes ändert, wird es keine große Hoffnung auf tatsächliche Schritte zur Verteidigung des palästinensischen Volkes oder zum Schutz der Muslime auf der ganzen Welt geben.
Geschrieben für das Medienbüro der Zentralen Parteileitung von Hizb ut-Tahrir
Abdullah Aswar