Kein Grund zum Feiern
(Übersetzt)
Die Nachricht:
Zohran Mamdanis Sieg verkörpert Hoffnung und repräsentiert eine politische Stimme für amerikanische Muslime (The Guardian)
Kommentar:
Angesichts von Mamdanis Wahlsieg ist es notwendig klarzustellen, dass ein muslimischer Bürgermeister – oder jeder Muslim innerhalb eines säkularen politischen Systems – nicht von Natur aus den Islam repräsentiert. Der Islam ist keine Rasse, sondern eine vollständige Religion (ein Lebensweg) mit ihrem politischen, rechtlichen und sozialen Rahmen, der von Gott, dem Allmächtigen, offenbart wurde. Die Übernahme eines Amtes in einem System, das seine Gesetze aus menschlicher Gesetzgebung und nicht aus göttlicher Offenbarung ableitet, ist nicht gleichbedeutend mit islamischer Herrschaft. Die wahre Repräsentation des Islam erfordert ein politisches System, das auf islamischen Prinzipien basiert und von der Scharia regiert wird, nicht nur eine formelle Teilnahme an einem System, das die göttliche Autorität von Grund auf ablehnt.
Säkulare demokratische Systeme basieren auf dem Prinzip, dass die Souveränität beim Volk und seinen gewählten Vertretern liegt. Dies steht in direktem Widerspruch zu dem islamischen Glauben, dass die Souveränität allein Allah gehört. Die Teilnahme an solchen Systemen – sei es durch die Übernahme eines Amtes, durch Wahlen oder durch die Unterstützung politischer Programme – bedeutet die Akzeptanz und Legitimierung dieses Rahmens. Muslimische Kandidaten innerhalb dieser Strukturen missachten islamische Prinzipien und reduzieren den Islam auf eine persönliche Angelegenheit, anstatt ihn als eine umfassende Lebensweise zu betrachten.
Eine echte islamische Vertretung kann nicht aus Systemen entstehen, die den grundlegenden islamischen Glauben ablehnen, dass Gott, der Allmächtige, der einzige Gesetzgeber ist. Das Feiern symbolischer Positionen innerhalb dieser Strukturen lenkt von dem wahren Ziel ab, die islamische Lebensweise wieder aufzunehmen. Der Weg nach vorn liegt in islamischem Aktivismus, der nicht durch Kompromisse, Assimilation oder Integration verunreinigt ist, der das Falsche herausfordert und den Islam als vollständige Alternative anbietet.
Die einzige Stimme, die Muslime erheben sollten, ist die Stimme, die allein den Islam widerspiegelt, die vollständig an die Gebote Gottes, des Allmächtigen, gebunden und standhaft im Gehorsam seiner Führung ist. Die Unterstützung von Muslimen sollte nicht auf Abstammung oder Hintergrund basieren, sondern auf dem aufrichtigen Engagement für den Islam und der Fähigkeit, diese Religion als die authentische Alternative zum korrupten säkularen System zu vertreten.
﴿O ihr, die ihr glaubt, tretet allesamt in den Islam ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans; wahrlich, er ist euch ein offenkundiger Feind.﴾
Geschrieben für das Medienbüro von Hizb ut-Tahrir
Haitham bin Thabit
Medienvertreter von Hizb ut-Tahrir in Amerika