Mit dem edlen Hadith
Und mein Diener nähert sich Mir mit nichts, was Mir lieber ist, als das, was Ich ihm zur Pflicht gemacht habe
Wir grüßen euch alle, meine Lieben, überall, in einer neuen Folge eures Programms "Mit dem edlen Hadith" und beginnen mit dem besten Gruß, Friede, Barmherzigkeit und Segen seien mit euch.
Es wurde in Fath al-Bari, der Erklärung von Sahih al-Bukhari von Ibn Hajar al-Asqalani, "mit Änderungen" im Kapitel der Demut erwähnt.
Muhammad ibn Uthman ibn Karama berichtete mir, Chalid ibn Machlad berichtete uns, Sulaiman ibn Bilal berichtete uns, Schuraik ibn Abdullah ibn Abi Namir berichtete mir von Ata von Abu Huraira, der sagte: Der Gesandte Allahs, Friede und Segen seien mit ihm, sagte: "Allah sagte: Wer einen Freund von Mir hasst, dem erkläre Ich den Krieg. Und mein Diener nähert sich Mir mit nichts, was Mir lieber ist, als das, was Ich ihm zur Pflicht gemacht habe. Und mein Diener hört nicht auf, sich Mir mit freiwilligen Taten zu nähern, bis Ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Gehör, mit dem er hört, sein Augenlicht, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, und sein Fuß, mit dem er geht. Und wenn er Mich bittet, werde Ich ihm geben, und wenn er Mich um Schutz bittet, werde Ich ihn beschützen. Und Ich zögere nicht bei etwas, das Ich tun werde, so wie Ich bei der Seele des Gläubigen zögere, der den Tod hasst, und Ich hasse es, ihn zu betrüben."
Meine geehrten Zuhörer:
Der Wali ist derjenige, der gläubig und gottesfürchtig ist; denn der Glaube umfasst die Glaubenslehren, die guten Taten und die Einhaltung der Gebote Allahs und die Vermeidung seiner Verbote, bis der Muslim von ihm gefärbt wird, so wie das Kleid mit der weißen Farbe gefärbt wird, und wenn es ein schwarzer Punkt berührt, erscheint darin ein Fehler. Und je gottesfürchtiger und reiner der Muslim ist, desto näher ist er Allah, und Allah ist ihm nahe, so dass er sich ihm immer wieder mit freiwilligen Taten nähert, bis Er ihn liebt, und wenn er Ihn anruft, erhört Er ihn.
Oh Muslime:
Was wir heute in der Realität der Muslime sehen, ruft zum Innehalten, Nachdenken und Fragen auf: Wie kann es sein, dass manche Muslime eine Pflicht verlassen, um eine freiwillige Tat zu verrichten?! Warum verpflichten sie sich zu freiwilligen Taten und lassen ihre Pflichten aus? Man sieht, wie sie zum Beispiel jedes Jahr eifrig die Umra verrichten und es versäumen, den Herrscher zur Rechenschaft zu ziehen, der sie ihrer einfachsten Rechte beraubt hat. Man sieht, wie sie ihm gehorchen, obwohl er Allah ungehorsam ist. Wie kann der Muslim die freiwillige Tat der Pflicht vorziehen? Hat sie nicht die Nachricht von der Herrschaft mit etwas anderem als dem, was Allah herabgesandt hat, erreicht? Oder haben sie Verstand, den sie nicht benutzen? Hört, was euer Gesandter, Friede und Segen seien mit ihm, sagt: "Und mein Diener nähert sich Mir mit nichts, was Mir lieber ist, als das, was Ich ihm zur Pflicht gemacht habe." Wer also von Allah geliebt werden will, soll zuerst die Pflicht erfüllen und sich dann Ihm, dem Erhabenen, mit freiwilligen Taten nähern. Und eine der ersten Pflichten in dieser Zeit, die uns die Liebe Allahs erlangen lässt, ist die Zusammenarbeit mit denen, die diese Religion ehren wollen, indem sie das zweite rechtgeleitete Kalifat der Muslime nach dem Vorbild des Prophetentums errichten, das den Islam im Inneren anwendet und ihn als Botschaft des Lichts und der Rechtleitung nach außen trägt.
O Allah, beschleunige für uns ein rechtgeleitetes Kalifat nach dem Vorbild des Prophetentums, das die Muslime zusammenbringt und das Leid von ihnen nimmt, in dem sie sich befinden. O Allah, erleuchte die Erde mit dem Licht deines edlen Antlitzes. O Allah, Amen, Amen.
Meine lieben Freunde, bis wir euch mit einem weiteren prophetischen Hadith treffen, lassen wir euch in der Obhut Allahs, und Friede, Barmherzigkeit und Segen seien mit euch.
Für das Radio geschrieben von: Abu Maryam