Pressemitteilung
NATO-Büro in Jordanien Unterwerfung und Verpfändung des Landes
zur Bedienung kolonialer Interessen der Feinde der Nation
Jordanien und die Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) unterzeichneten am Donnerstag, den 12.06.2025 in Brüssel ein Abkommen über die Einrichtung eines Büros für diplomatische Verbindungen des Bündnisses in der Hauptstadt Amman. Unterzeichnet wurde es von jordanischer Seite vom akkreditierten Botschafter bei der NATO, Jussef al-Bataineh, und von Seiten des Bündnisses vom Sonderbeauftragten für die südliche Nachbarschaft, Javier Colomina, der die hervorragenden Beziehungen zu Jordanien lobte und Jordaniens Gastfreundschaft für das Büro sowie Jordaniens zentrale Rolle in der Region als zuverlässiger Partner des Bündnisses in verschiedenen Bereichen würdigte.
Ein früherer Beschluss des Ministerrats in seiner Sitzung vom 04.05.2025 unter dem Vorsitz von Premierminister Dschafar Hassan besagte, dass die Zustimmung zu einem Abkommen mit der Nordatlantikpakt-Organisation im Einklang mit den Interessen des jordanischen Staates und seiner Ausrichtung auf die Eröffnung eines Büros der Nordatlantikpakt-Organisation stehe, um so viele internationale Organisationen wie möglich anzuziehen, damit das Königreich zu einem Zentrum für internationale und regionale Organisationen werde.
Das Bündnis hatte auf dem NATO-Gipfel 2024 in Washington die Einrichtung eines NATO-Verbindungsbüros in Jordanien beschlossen, das das erste Verbindungsbüro in der Region ist. Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Angelegenheiten der Expatriates hatte damals bekräftigt, dass die Entscheidung zur Eröffnung des Büros „ein Meilenstein in der tiefen strategischen Partnerschaft zwischen Jordanien und dem Bündnis“ darstelle und „seine umfassenden Erfolge bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Bedrohungen wie Terrorismus und gewalttätiger Extremismus“ würdige.
Dieses internationale Militärbündnis basiert auf der Hegemonie, der Expansion und der kolonialen Kontrolle des Westens unter der Führung Amerikas und Europas sowie der Entfachung lokaler und regionaler Kriege, die die Welt in einen endlosen Konflikt und eine endlose Spannung versetzt haben. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, als 12 Gründerstaaten 1949 den Nordatlantikvertrag unterzeichneten, um die europäischen Staaten vor der Gefahr der damaligen Sowjetunion zu schützen. Nachdem der Warschauer Pakt mit dem Fall der Sowjetunion aufgelöst worden war, hätte er eigentlich aufgelöst werden müssen, aber Amerika bestand auf seiner Fortführung, um seine Hegemonie über die westlichen Staaten, insbesondere die Europäische Union, aufrechtzuerhalten und ihn gegen andere Staaten einzusetzen. Es schuf Vorwände für seinen Fortbestand, wie z. B. den (Krieg gegen den Terror), d. h. den Islam. Die NATO schloss sogenannte Partnerschaften und Allianzen mit taktischen Übereinkommen wie den Übereinkommen für den Nahen Osten und der Istanbuler Koalition, ja sogar fortgeschrittene Einzelpartnerschaften mit einigen Staaten wie Jordanien, die strategische Interessen der NATO verfolgen, die zu einem kolonialen Werkzeug in den Händen Amerikas geworden ist.
Was die Rolle des NATO-Büros in Amman betrifft, so sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass „Jordanien ein langjähriger und hochgeschätzter Partner der NATO ist“, und der regionale Sprecher des US-Außenministeriums, Sam Warberg, wies in einem Interview mit der jordanischen Nachrichtenagentur am Rande des vorherigen NATO-Gipfels darauf hin, dass sein Land die wichtige Rolle würdigt, die das Königreich für die allgemeine Stabilität in der Region spielt. Diese Aussagen von Verantwortlichen der NATO und Amerikas deuten darauf hin, dass das Regime in Jordanien die ihm seit seiner Gründung als funktionales Gebilde übertragene Rolle wahrnimmt, nämlich die westlichen kolonialen Interessen zu schützen, allen voran die Ermöglichung des jüdischen Gebildes und die Aufrechterhaltung seiner Existenz als Interesse und Speerspitze Großbritanniens und dann Amerikas und Europas bei der Verwirklichung ihrer kolonialen Projekte und der Verhinderung der Verwirklichung des Aufstiegsprojekts der Nation durch die Errichtung ihres islamischen Staates, des rechtgeleiteten Kalifats. Das Versagen des Regimes in Jordanien, den Menschen in Gaza zu helfen, ist nur ein eklatantes Beispiel für diese Abhängigkeit und die Dienstleistungen, für die Jordaniens Rolle bei der Nutzung seiner Fähigkeiten und seiner Söhne zur Bedienung der ungläubigen Besatzer durch die Eröffnung eines NATO-Verbindungsbüros zunimmt.
Das Regime begnügte sich nicht mit einem Abkommen über eine gemeinsame Verteidigung mit Amerika, sondern errichtete für sie und Europa Militärstützpunkte und erlaubte die Stationierung von Tausenden ihrer Soldaten auf seinem Territorium, deren einziges Ziel der Schutz des jüdischen Gebildes und der westlichen kolonialen Interessen ist, und das ist die beabsichtigte Zusammenarbeit, die man sich von der Eröffnung eines Verbindungsbüros für die NATO vorstellen kann, um ihre Interessen an Hegemonie und Kontrolle zu bedienen und ihre Sicherheits-, Militär-, Logistik- und Cyberfähigkeiten zu nutzen, damit Amerika sich seinen Wettbewerbs- und Hegemoniekriegen widmen kann.
Das Regime hat es versäumt, Jordanien in den Mittelpunkt der Gefahr zu rücken und seine Fähigkeiten und seine Streitkräfte zur Verteidigung seiner Feinde und zum Krieg gegen den Islam und seine Verfechter einzusetzen. Es knebelte die Münder und unterdrückte jeden, der seine Wahrheit aufdeckte, mit Verhaftungen, Misshandlungen und Folterungen, und es mobilisierte eine Gruppe von Verrätern, die die Nation lehrt, seine Kollaboration und seine hässlichen Taten zu beschönigen. Die militärischen Bündnisse, allen voran das NATO-Büro auf muslimischem Gebiet, betreiben eine sicherheitspolitische und Cyber-Zusammenarbeit und führen militärische Übungen wie die Übungen „Bereitwilliger Löwe“ in Jordanien seit mehr als zehn Jahren durch und schließen Sicherheits- und Militärabkommen für Stützpunkte, Flughäfen und Häfen ab, wodurch sie praktische Erfahrungen von großer Bedeutung sammeln, deren Folgen sich auf das Leben, das Blut und die Unantastbarkeit der Muslime auswirken und den Staaten des Unglaubens eine Macht über das Land des Islam verleihen, was zu einer Beeinträchtigung der Souveränität des Staates über sein Territorium führt, was nach dem islamischen Recht nicht zulässig ist, weil es den Ungläubigen einen Weg, d. h. eine Macht, über die Gläubigen gibt, und das verbietet der Islam.
﴿Und Allah wird den Ungläubigen niemals einen Weg über die Gläubigen geben.﴾
Das Medienbüro von Hizb ut-Tahrir
in der Provinz Jordanien