Wer kümmert sich um Gaza und seine Bewohner, nachdem die ganze Welt sie im Stich gelassen hat?!
Die Nachricht:
Die Europäische Union erwägt fünf Optionen, um das jüdische Gebilde für den Gaza-Krieg zu bestrafen. Zu den Optionen gehören Handelsbeschränkungen, Waffenembargos, das Einfrieren seiner Mitgliedschaft im Partnerschaftsabkommen, die Beendigung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und Sanktionen gegen Einzelpersonen. (Al-Hadath)
Kommentar:
Ein heftiger Krieg gegen unsere Brüder in Gaza, ihr Blut fließt in Strömen und eine große Anzahl ihrer Märtyrer ist noch immer unter den Trümmern vermisst, so dass die Medien die Zahl der Märtyrer sowie der Verwundeten und Hungernden nicht mehr zählen können. Es gibt Familien, die vollständig ausgelöscht oder zerstreut wurden, so dass keiner von ihnen das Schicksal der Vermissten kennt, ganz zu schweigen vom Zusammenbruch des Bevölkerungssystems aus Gebäuden und notwendigen Gütern, ohne die ein Leben unmöglich ist. Die Europäische Union, deren Staaten in der Frage des Umgangs mit dem jüdischen Gebilde gespalten sind, betrachtet dies laut der Zeitung Rai al-Youm als Verletzung der Menschenrechte und erwägt fünf Optionen, um es für den Gaza-Krieg zu bestrafen. Keine von ihnen hilft den Menschen in Gaza oder rettet sie aus ihrer Lage. Was wäre, wenn eine oder mehrere davon ausgewählt würden?!
Wir haben ein Beispiel an den amerikanischen, ägyptischen, katarischen und anderen Vermittlungsversuchen, die das jüdische Gebilde nicht davon abgehalten haben, seinen Vernichtungskrieg dort fortzusetzen. Kann man also Gutes von den Kolonialmächten erwarten, die versuchen, die Rückkehr des Islam zur Verwaltung der Lebensangelegenheiten als umfassendes System zu verhindern?! Natürlich nicht, denn sie betrachten ihn als Bedrohung für den Fortbestand ihres Prinzips und ihrer kapitalistischen Zivilisation sowie als Zerstörer ihrer Interessen und ihres Einflusses.
Gott sei Dank, ihr Leute von Gaza, denn ihr wurdet von der Mehrheit der muslimischen Herrscher im Stich gelassen, die nichts anderes als Verurteilungen beherrschen. Ihre Worte drücken aus, dass sie gegen das jüdische Gebilde sind, aber ihre Taten und ihr Schweigen zu den Handlungen, die das Westjordanland, Jerusalem und den Gazastreifen in unbewohnbare Orte verwandeln, um die Menschen zu vertreiben, sind eher eine Unterstützung und Beschwichtigung der Juden. So zählt der türkische Außenminister Hakan Fidan in seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat in New York vor einigen Tagen die tragischen Zustände in Gaza auf, als wäre er ein Journalist, und betrachtet Palästina als rein humanitäre Frage und nicht als Schicksalsfrage!
Gott sei Dank, ihr Leute von Gaza, denn ihr wurdet von den Armeen im Stich gelassen, die in ihren Kasernen liegen, sowie von den politisierten Medien, die den ihnen zugrunde liegenden Parteien dienen, ganz zu schweigen von einer Splittergruppe von Menschen aus Gaza selbst, die vom jüdischen Gebilde eingesetzt wurden, um ihre eigenen Leute auszuspionieren und es mit Informationen über den Aufenthaltsort von Widerstandskämpfern und anderen Dingen zu versorgen. Das Streben nach Interessen ist leider sogar für einen Teil der Muslime zum Ziel geworden.
Wir sehnen uns nach dem Tag, an dem die Muslime alle besiegen, die in Glauben, Denken, Ziel und Ausrichtung von ihnen abweichen, und die Errichtung des zweiten rechtgeleiteten Kalifats nach dem Vorbild des Prophetentums verkündet wird: ﴿An jenem Tag werden sich die Gläubigen freuen * über den Sieg Allahs. Er hilft, wem Er will, und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige﴾.
Wir sind fest davon überzeugt, dass das Versprechen Allahs, des Erhabenen, an diese Nation unvermeidlich ist und dass die Nation den Moment erreichen wird, in dem sie den Sieg über die Feinde verkündet, und der Beginn der Grundsteinlegung für den islamischen Staat sein wird; das zweite rechtgeleitete Kalifat nach dem Vorbild des Prophetentums, das in die Praxis umgesetzt wird. Oh Allah, gebrauche uns und ersetze uns nicht.
Geschrieben für den Radiosender des Zentralen Medienbüros von Hizb ut-Tahrir
Radia Abdullah