Organization Logo

البلاد الناطقة بالألمانية - مكتب

البلاد الناطقة بالألمانية

Tel: 0043 699 81 61 86 53

Fax: 0043 1 90 74 0 91

shaker.assem@yahoo.com

www.hizb-ut-tahrir.info

"Staatsräson" frisst ihre Kinder!
Press Release

"Staatsräson" frisst ihre Kinder!

September 05, 2025
Location

Pressemitteilung

"Staatsräson" frisst ihre Kinder!

Der deutsche Bundeskanzler steht unter dem Druck derselben politischen Doktrin, die er kürzlich als "Kern der deutschen Existenz" bezeichnet hat. Trotz seiner wiederholten Erklärungen über sein uneingeschränktes Bekenntnis zum Prinzip der Staatsräson (was die uneingeschränkte Unterstützung des jüdischen Gebildes bedeutet), mobilisieren zionistische Kräfte in Politik und Medien ihre Bemühungen, seine jüngste Entscheidung zur Beschränkung der Waffenexporte an das Gebilde durch einen koordinierten Angriff zu untergraben!

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zu Beginn seiner Amtszeit unmissverständlich sein uneingeschränktes Bekenntnis zum jüdischen Gebilde und dessen Sicherheit erklärt und öffentlich die Notwendigkeit der Vollstreckung des Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Benjamin Netanjahu in Frage gestellt. Damals schien in der politischen Atmosphäre Berlins alles in Ordnung zu sein. Dies änderte sich jedoch abrupt mit der Erklärung, die der deutsche Bundeskanzler am 8. August auf der Plattform X veröffentlichte: "Die deutsche Regierung wird bis auf weiteres keine militärische Ausrüstung exportieren, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnte". Obwohl der Bundeskanzler diesen Satz mit den Worten einleitete: "Die Freilassung der Geiseln [...] hat oberste Priorität und (Israel) hat das Recht, sich gegen den Terror der Hamas zu verteidigen", brach innerhalb weniger Minuten ein Sturm der Entrüstung los. Zeitungen und Medienportale - allen voran diejenigen des zionistischen Axel-Springer-Verlags - sprachen von einer "Auslöschung des Prinzips der Staatsräson", einem "Verlust der politischen Kontrolle" und "Verrat"! Der Zentralrat der Juden in Deutschland ging sogar noch weiter und setzte die Entscheidung mit einer offenen feindseligen Handlung gleich: "(Israel) wird täglich von Feinden im Nahen Osten angegriffen und mit Raketen beschossen [...]. (Israel) die Möglichkeit zu nehmen, sich gegen diese Bedrohungen zu verteidigen, gefährdet seine Existenz". Laut dem Zentralrat der Juden müsse die deutsche Regierung "den eingeschlagenen Kurs so schnell wie möglich korrigieren".

Noch gefährlicher sind jedoch die Angriffe aus dem politischen Umfeld des Kanzlers selbst... So wiesen informierte Kreise auf eine "Unzufriedenheit" in der Bundestagsfraktion seiner Partei, im Ministerrat und bei "sehr einflussreichen Personen" in seiner CDU hin. Ein dem Kanzler nahestehender Insider, der nicht genannt werden wollte, bestätigte, dass "die CDU in Flammen steht". Der Vorsitzende der CSU (der Schwesterpartei der CDU in Bayern), Markus Söder, weigerte sich, dem Kanzler die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, und schickte stattdessen den Vorsitzenden seiner Landesgruppe, Alexander Hoffmann, den Vorsitzenden der bayerischen Landtagsfraktion, Klaus Holetschek, und den außenpolitischen Experten der CSU, Stefan Meyer, mit der Forderung nach einer Überprüfung der Entscheidung und "internen Gesprächen". Roderich Kiesewetter, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses der CDU, bezeichnete die Entscheidung als "schweren politischen und strategischen Fehler", und der CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller schrieb auf X, er "verurteile" die Entscheidung der Bundesregierung "aufs Schärfste".Während das Schweigen des CDU-Generalsekretärs Carsten Linnemann auffiel, äußerte sich der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei, Jens Spahn, erst nach Tagen und erklärte in einer Videobotschaft auf Instagram, dass die Entscheidung seiner Meinung nach "gerechtfertigt" sei. Laut einer Analystin ist diese Aussage "das Minimum an Unterstützung und gleichzeitig das Maximum an Distanzierung, das ein Fraktionsvorsitzender gegenüber seinem Kanzler zeigen kann".

Diese Angriffe wurden von Äußerungen des Botschafters des Gebildes, Ron Prosor, begleitet: "Anstatt die Hamas zu entwaffnen, wird jetzt darüber diskutiert, Israel zu entwaffnen; das ist wie ein Fest für die Hamas". Und weiter: "Die Haltung Berlins trägt nicht zu einer legitimen Diskussion über das Vorgehen in Gaza bei, sondern zielt darauf ab, (Israel) daran zu hindern, sich selbst zu schützen". Schließlich äußerte sich am 10. August auch Netanjahu selbst zu diesem Thema und zeichnete das Bild eines schwachen deutschen Bundeskanzlers, der "unter dem Druck irreführender Medien und dem internen Druck verschiedener Gruppen zusammengebrochen ist". Auch verschiedene Medien des jüdischen Gebildes starteten ihrerseits Angriffe und veröffentlichten im Rahmen der Diskussion Äußerungen des Ministers für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, der deutschfeindlich ist: "80 Jahre nach dem Holocaust unterstützt Deutschland wieder den Nationalsozialismus".

So erweist sich das Prinzip der "obersten Staatsräson" nicht nur als "rechtswidriges" und "autoritäres" Konzept (wie Kai Ambos darlegt), sondern wird auch als "Instrument zur Manipulation der politischen Identität" eingesetzt und geht in seiner Wirkung "weit über die Union hinaus" (so Robin Alexander). Obwohl aktuelle Umfragen zeigen, dass 83 % der Deutschen einen Stopp der Waffenexporte befürworten und 76 % die Praktiken in Gaza ablehnen, greift eine schlagkräftige Horde zionistischer Medien und ihnen höriger Politiker die Entscheidung des deutschen Bundeskanzlers an und fordert eine Überprüfung! In diesem Zusammenhang wird der Begriff der "obersten Staatsräson" als wirksame politische Waffe eingesetzt, die gegen höchste politische Ämter und ihre Inhaber gerichtet werden kann, selbst wenn diese offen ihre Zugehörigkeit und uneingeschränkte Loyalität zum zionistischen Projekt bekunden!

Die geringste Abweichung von der vorgegebenen Linie, nämlich der uneingeschränkten Unterstützung des Gebildes, führt automatisch zu einer koordinierten, umfassenden Kampagne, die von Einflussagenten, indoktrinierten Tätern, die nach ihren verdrehten, eingeimpften Überzeugungen handeln, und Opportunisten, die nach Macht und Einfluss streben, angeführt wird. Diese Tatsache wird durch die Forschung der Nationalen Koordinationsstelle für Terrorismusbekämpfung und Sicherheit in Den Haag bestätigt, die erklärte: "(Israel) führt gezielte Desinformationskampagnen durch und versucht, die Niederlande politisch zu beeinflussen". Tatsache ist, dass diese Kampagnen, von denen die niederländische Behörde spricht, in Deutschland eine doppelt so große Wirkung haben und ihre politischen Auswirkungen viel tiefergreifender sind, da die Idee der Staatsräson - in ihrer identitätsstiftenden Funktion - mit dem Prozess der Rehabilitation Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und seiner gewaltsamen Anbindung an den Westen verbunden ist.

Die Hizb ut-Tahrir fordert die deutsche Regierung erneut auf, ihre Haltung grundlegend zu überdenken und sich von ihrer Bindung an das jüdische Gebilde zu lösen. Das weltweite Entsetzen über den Völkermord in Gaza und die Ablehnung dieses Völkermords durch die deutsche Öffentlichkeit bieten zusammen eine historische Chance, sich von dem "ewigen Schuldkomplex" zu befreien, der die deutsche Politik seit Jahrzehnten fesselt, und eine echte Wende in der deutschen Politik gegenüber dem Nahen Osten herbeizuführen. Auf dieser Grundlage wird sich entscheiden, ob Deutschland an seine historischen Beziehungen zu den islamischen Ländern anknüpfen kann oder ob es als feindseliges Element eingestuft wird, das die Mitschuld am Völkermord an den Menschen in Palästina zu tragen hat und dafür vom bald bestehenden Kalifat zur Rechenschaft gezogen wird, so Gott will.

﴿Sprich: Sind etwa jene, die wissen, und jene, die nicht wissen, gleich? Doch nur die Verständigen lassen sich mahnen.

Das Medienbüro von Hizb ut-Tahrir

in den deutschsprachigen Ländern

Official Statement

البلاد الناطقة بالألمانية - مكتب

البلاد الناطقة بالألمانية

البلاد الناطقة بالألمانية - مكتب

Media Contact

البلاد الناطقة بالألمانية - مكتب

Phone: 0043 699 81 61 86 53

Fax: 0043 1 90 74 0 91

Email: shaker.assem@yahoo.com

البلاد الناطقة بالألمانية - مكتب

Tel: 0043 699 81 61 86 53 | shaker.assem@yahoo.com

Fax: 0043 1 90 74 0 91

www.hizb-ut-tahrir.info

Reference: PR-0198c4ec-ebf0-7109-ac69-aaa09c90fa9c