Journalistische Antwort auf einen Artikel der Autorin Sabah Muhammad al-Hassan
Wir haben einen Artikel der Journalistin Sabah Muhammad al-Hassan im Sudan-Beobachtungsnetzwerk vom 22.09.2025 mit dem Titel gelesen: "Warum hat die Afrikanische Union eine parallele Initiative zur Quad geboten, obwohl sie deren Erklärung begrüßt und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht hat?!"
Die Autorin erwähnte am Ende des Artikels Folgendes: (Kenia hat die Muslimbruderschaft und die Hizb ut-Tahrir gemäß Paragraph 59b des Gesetzes zur Terrorismusbekämpfung offiziell als terroristische Organisationen eingestuft, was einen wichtigen Schritt in den Bemühungen des Landes zur Terrorismusbekämpfung darstellt).
Bevor wir auf die Aussage der Autorin bezüglich Hizb ut-Tahrir antworten, fragen wir sie, was Terrorismus ist und ob diese Beschreibung auf Hizb ut-Tahrir zutrifft?!
Erstens: Es gibt keine international vereinbarte Definition von Terrorismus, die die Kolonialstaaten als Schreckgespenst zur Bekämpfung des Islam nutzen könnten. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush jr. sagte dies nach den Ereignissen vom 11. September 2001 offen: "Wir führen einen Kreuzzug." Die Autorin weiß, was Kreuzzüge bedeuten. Auch ihr ehemaliger Präsident Barack Obama sagte: "Wir führen einen Krieg um Köpfe und Seelen", d.h. ihren Krieg gegen den angeblichen Terrorismus. Leider wiederholen einige irregeleitete Muslime unbewusst die Ausdrücke Terrorismus und Terroristen und dienen damit der Politik des ungläubigen, kolonialistischen Westens, der den Islam und die Muslime hasst.
Zweitens: Wir wissen nicht, wie die Autorin das Thema Terrorismus und Kenias Einstufung von Hizb ut-Tahrir als terroristische Organisation eingebracht hat, obwohl ihr Thema die Afrikanische Union und die Quad ist, es sei denn, sie hat eine Absicht, und wir hoffen, dass dies nicht der Fall ist, denn Frau Sabah kennt Hizb ut-Tahrir gut, seit sie bei der Zeitung Al-Jarida gearbeitet hat. Die Partei stand in Kontakt mit der Zeitung und weiß sehr wohl, dass Hizb ut-Tahrir keine materiellen Aktionen durchführt, sondern intellektuelle und politische.
Drittens: Hizb ut-Tahrir ist eine politische Partei, deren Prinzipien auf dem Islam beruhen. Sie strebt die Wiederaufnahme des islamischen Lebens an, indem sie das zweite rechtgeleitete Kalifat nach dem Vorbild des Prophetentums auf politischem Wege errichtet und keine materiellen Aktionen durchführt, nicht aus Angst vor irgendjemandem, sondern aus Verpflichtung gegenüber der Methode des Propheten ﷺ bei der Errichtung des ersten islamischen Staates.
Viertens: Hizb ut-Tahrir/Wilaya Sudan hat die Pläne Amerikas in diesem sinnlosen Krieg, mit dem Amerika versucht, die Männer Englands zu verdrängen und ihre Militärs an der Macht zu etablieren, sowie den Sudan durch die Abspaltung von Darfur mit demselben Szenario wie bei der Abspaltung des Südsudan zu zerreissen, klar dargelegt. Die Partei hat und führt weiterhin aufsehenerregende politische Aktionen durch, um die Zerreißung des Sudan zu verhindern. Es wäre der Journalistin Sabah freigestanden, wenn sie sich um die Einheit des Landes, die Beendigung des Krieges und die Verhinderung der westlich-amerikanischen Pläne gesorgt hätte, zumindest aus journalistischer Sorgfaltspflicht und zur Verbreitung von Nachrichten die Erklärungen, Veröffentlichungen und Aktionen der Partei zu erwähnen, aber sie sah nur das, was Kenia gegen Hizb ut-Tahrir unternommen hat, was von Kenia und anderen Kleinstaaten, die dem Kolonialismus angehören und in seinem Krieg gegen den Islam in seine Fußstapfen treten, natürlich ist.
Ibrahim Othman (Abu Khalil)
Offizieller Sprecher von Hizb ut-Tahrir in der Wilaya Sudan