Mit dem Hadith
Wer das Jenseits zu seiner Sorge macht
Wir grüßen euch, liebe Zuhörer, überall, in einer neuen Folge eures Programms mit dem Hadith, und wir beginnen mit dem besten Gruß, Friede, Barmherzigkeit und Segen seien mit euch.
Überliefert von Anas bin Malik, der sagte:
Der Gesandte Gottes, Friede und Segen seien auf ihm, sagte: "Wer das Jenseits zu seiner Sorge macht, dem macht Gott Reichtum ins Herz, versammelt seine zerstreuten Angelegenheiten und die Welt kommt zu ihm, während sie widerwillig ist. Und wer die Welt zu seiner Sorge macht, dem macht Gott Armut vor Augen, zerstreut seine Angelegenheiten und von der Welt kommt ihm nur das zu, was ihm bestimmt ist."
Es heißt in Tuhfat al-Ahwadhi in der Erklärung von Jami' at-Tirmidhi
Seine Aussage (seine Sorge) bedeutet seine Absicht und sein Vorhaben. Und in Mischkat steht: Wer die Absicht hat, das Jenseits zu suchen
(Gott macht seinen Reichtum in seinem Herzen), d.h. Er macht ihn zufrieden mit dem Notwendigen und Genügenden, damit er sich nicht bei der Suche nach mehr anstrengen muss.
(Und Er versammelt seine zerstreuten Angelegenheiten), d.h. seine zerstreuten Angelegenheiten, indem Er ihn mit gesammelten Gedanken macht, indem Er seine Ursachen vorbereitet, von wo er es nicht bemerkt.
(Und die Welt kommt zu ihm), d.h. was ihm davon bestimmt und zugeteilt wurde.
(Während sie widerwillig ist), d.h. demütig, gering und ihm folgend, so dass er sich bei der Suche danach nicht viel anstrengen muss, sondern sie kommt leicht und sanft zu ihm, zum Trotz ihrer Nase und der Nase ihrer Besitzer.
(Und wer die Welt zu seiner Sorge macht)
Und in Mischkat: Und wer die Absicht hat, die Welt zu suchen
(Gott macht seine Armut zwischen seinen Augen), d.h. die Art des Bedürfnisses nach der Schöpfung wie eine beschlossene Sache, die zwischen seinen Augen aufgestellt ist.
(Und Er zerstreut seine zerstreuten Angelegenheiten), d.h. seine versammelten Angelegenheiten.
(Und von der Welt kommt ihm nur das, was ihm bestimmt ist), d.h. und er ist widerwillig, so kommt ihm nicht das, was er an Mehrung sucht, zum Trotz seiner Nase und der Nase seiner Gefährten.
Meine geehrten Zuhörer:
Imam Ibn al-Qayyim, möge Gott ihm gnädig sein, sagte: "Wenn der Diener den Morgen und den Abend erreicht und er keine andere Sorge hat als Gott allein, dann übernimmt Gott, der Erhabene, all seine Bedürfnisse und trägt all das von ihm, was ihn beschäftigt, und befreit sein Herz für Seine Liebe, seine Zunge für Sein Gedenken und seine Gliedmaßen für Seinen Gehorsam. Und wenn er den Morgen und den Abend erreicht und die Welt seine Sorge ist, dann lädt Gott ihm ihre Sorgen, ihren Kummer und ihre Nöte auf und überlässt ihn sich selbst .....".
Meine geehrten Zuhörer:
Die Liebe zur Welt und die Beschäftigung mit ihr hat die Menschen von dem Gehorsam gegenüber Gott dem Allmächtigen und Seiner Anbetung mit der wahren Anbetung abgelenkt. So kamen und folgten die edlen Verse und die ehrenwerten Hadithe, darunter dieser ehrenwerte Hadith, der heute vor uns liegt, um uns an das zu erinnern, was wir vergessen haben, und um eine treibende Kraft zu erzeugen, die unser Herz mit mehr Ruhe erfüllt und uns dazu bringt, die Welt zu verlassen und ihr zu entsagen, um das zu suchen, was bei Gott ist, an Zufriedenheit in dieser Welt und Glückseligkeit im Jenseits.
Wir schließen mit Seiner Aussage, des Erhabenen: ﴿Den Menschen ist die Liebe zu den Begierden ausgeschmückt worden, zu Frauen und Söhnen und aufgespeicherten Mengen von Gold und Silber und Rassepferden und Vieh und Ackerland. Das ist die Nutznießung des diesseitigen Lebens. Aber bei Gott ist die beste Heimkehr.﴾ Wir bitten den Herrn, den Allmächtigen, dass Er die Welt nicht zu unserer größten Sorge und nicht zum Höchstmaß unseres Wissens macht.
Meine geehrten Zuhörer, und bis wir euch mit einem anderen prophetischen Hadith treffen, lassen wir euch in der Obhut Gottes, Friede, Barmherzigkeit und Segen seien mit euch.