Zusammenfassung des Buches "Die Organe genau geprüft" - 01-
Das Regierungssystem im Islam ist das Kalifatssystem, in dem ein Kalif durch den Treueeid auf das Buch Gottes und die Sunna Seines Gesandten eingesetzt wird, um nach dem zu richten, was Gott herabgesandt hat. Gott der Allmächtige sagte: "So richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen, (indem du dich) von der Wahrheit abwendest, die zu dir gekommen ist." Die Gefährten waren sich einig, einen Kalifen einzusetzen, und ihre Einigkeit wurde durch ihre Verzögerung der Beerdigung des Gesandten Gottes, Friede und Segen seien mit ihm, nach seinem Tod um zwei Nächte und ihre Beschäftigung mit der Einsetzung eines Kalifen für ihn bestätigt, obwohl die Beerdigung des Toten nach seinem Tod eine Pflicht ist, was darauf hindeutet, dass die Einsetzung des Kalifen verpflichtender ist als die Beerdigung des Toten.
Das Regierungssystem im Islam ist keine Monarchie, da die Herrschaft nicht vererbt wird, sondern der Treueeid der Nation die Methode zur Einsetzung des Kalifen ist. Außerdem gewährt das monarchische System dem König besondere Privilegien und stellt ihn über das Gesetz. In einigen monarchischen Systemen herrscht er nicht, sondern besitzt nur, und in anderen Systemen besitzt und herrscht er und verfügt nach Belieben über das Land. Im Kalifatssystem hingegen hat der Kalif keine besonderen Privilegien und ist in all seinen Handlungen an die islamischen Rechtsvorschriften gebunden.
Das Regierungssystem im Islam ist kein imperiales System, denn obwohl diesem System mehrere Regionen folgen, räumt es dem Zentrum in Bezug auf Herrschaft, Finanzen und Wirtschaft einen Vorteil ein. Das islamische System hingegen stellt alle Individuen gleich, selbst die Angehörigen der Dhimmis haben die gleichen Rechte wie die Muslime und die gleichen Pflichten wie die Muslime. Darüber hinaus macht das Regierungssystem im Islam die Regionen nicht zu Kolonien und Ausbeutungsobjekten, wie es im imperialen System der Fall ist, sondern betrachtet alle Regionen als Teil des Staates, und alle sind in ihren Rechten gleich.
Das Regierungssystem im Islam ist kein föderales, sondern ein Einheitsstaatssystem, da das föderale System jede Region autonom macht, sie aber in der allgemeinen Regierung vereint sind. Das islamische System hingegen ist ein Einheitsstaatssystem, das die Finanzen aller Regionen als eine betrachtet. Wenn die Einnahmen eines Staates seine Ausgaben nicht decken, werden die Ausgaben nach seinen Bedürfnissen und nicht nach seinen Einnahmen getätigt.
Das Regierungssystem im Islam ist keine Republik, denn das republikanische System war eine Reaktion auf die Tyrannei des monarchischen Systems, in dem die Souveränität und die Macht beim König lagen. Dieses System übertrug die Souveränität und die Macht auf das Volk, was als Demokratie bezeichnet wird. So wurde das Volk zum Gesetzgeber, der Gutes und Schlechtes bestimmt, während die Herrschaft beim Präsidenten der Republik und seinen Ministern im präsidentiellen republikanischen System und beim Ministerrat im parlamentarischen republikanischen System verbleibt. Im Islam hingegen liegt die Gesetzgebung nicht beim Volk, sondern bei Gott allein. Darüber hinaus werden die Interessen der Menschen alle in einer einzigen Verwaltungsorganisation zusammengefasst, nicht durch Ministerien, die getrennte Befugnisse und getrennte Budgets haben, so dass der Überschuss nicht von einem Budget in ein anderes übertragen werden kann, außer durch langwierige Verfahren, was zu Komplikationen bei der Lösung der Interessen der Menschen führt, da mehrere Ministerien in das gleiche Interesse involviert sind. Außerdem gibt es im Regierungssystem im Islam keinen Ministerrat, der regiert, sondern die Nation leistet dem Kalifen den Treueeid zur Herrschaft, und er ernennt Helfer, die ihm die Lasten des Kalifats abnehmen.
Das Regierungssystem im Islam ist keine Demokratie - im eigentlichen Sinne des Wortes -, da die Gesetzgebung beim Volk liegt. Der Westen weiß, dass er die Demokratie in diesem Sinne nicht vermarkten kann, und versuchte daher, sie durch die Hintertür als Mechanismus zur Wahl des Herrschers einzuführen. Angesichts der Unterdrückung in den islamischen Ländern war es für den Ungläubigen einfach, die Demokratie in unseren Ländern zu vermarkten und den grundlegenden Teil davon zu umgehen, nämlich dass die Gesetzgebung beim Volk liegt, was kein Gläubiger sagt oder akzeptiert.
Die Wahl des Herrschers im Islam ist eine festgeschriebene Angelegenheit. Wer die Art und Weise der Wahl der rechtgeleiteten Kalifen verfolgt, sieht, dass dem Einzelnen der Treueeid der Leute der Lösung und des Vertrags und der Vertreter der Nation geleistet wurde, bis er ein Kalif wird, dem Gehorsam gebührt. Der Treueeid der Leute gegenüber dem Kalifen ist eine grundlegende Bedingung, damit er ein Kalif wird. Das republikanische System billigt auch die Freiheiten, so dass Mann und Frau tun können, was sie wollen, ohne sich um Halal und Haram zu kümmern. Sie haben Religionsfreiheit, vom Abfall vom Glauben und dem Wechsel der Religion ohne Einschränkung, Eigentumsfreiheit und Meinungsfreiheit.
Die Organe des Kalifatsstaates sind von den Organen abgeleitet, die der Prophet, Friede und Segen seien mit ihm, in Medina eingerichtet hat, nämlich: der Kalif, die Helfer (Bevollmächtigte Minister), die ausführenden Minister, die Gouverneure, der Emir des Dschihad (die Armee), die innere Sicherheit, das Außenministerium, die Industrie, die Justiz, die Interessen der Menschen, das Schatzhaus, die Medien, der Nationalrat (Schura und Rechenschaftspflicht).